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Arbeitsbeispiel: Baustoffhandel & Handwerk

THOMSIT TAKE IT!: Wenn ein Lieferschein zum Türöffner wird – und Bodenleger endlich Punkte für das bekommen, was sie täglich tun

Thomsit wollte die Verarbeiter näher an die Marke bringen. Der Weg dorthin war so einfach wie wirkungsvoll: Lieferschein hochladen, Punkte kassieren, Prämien holen.

Bodenleger und Verarbeiter sind Profis, die jeden Tag liefern – buchstäblich. Sie wissen, welche Produkte funktionieren, welche nicht, und sie entscheiden an der Baustelle. Thomsit hat erkannt, dass diese Zielgruppe mehr verdient als gelegentliche Rabattaktionen. So entstand ein Loyalitätsprogramm, das genau dort ansetzt, wo der Alltag des Handwerks beginnt: beim Lieferschein.

Gemeinsam entwickelt – von der ersten Idee bis zum Launch

THOMSIT TAKE IT! war von Anfang an ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Kein Standardprodukt von der Stange, sondern eine maßgeschneiderte Lösung – gebaut für eine Zielgruppe, die keine Zeit für Bürokratie hat und jeden Tag pragmatische Entscheidungen trifft. Das spiegelt sich in jedem Detail des Programms wider.

Der Lieferschein als Schlüsselmechanik

Der Kern des Programms ist denkbar einfach: Wertungsrelevante THOMSIT-Produkte kaufen, den Lieferschein hochladen – fertig. Was simpel klingt, ist technisch anspruchsvoll. Denn hinter jedem Upload steckt eine automatisierte Belegverarbeitung: Die eingereichten Dokumente werden ausgelesen, die relevanten Produkte identifiziert und die Punkte auf Basis der jeweils laufenden Aktionen korrekt berechnet und gutgeschrieben. Keine manuelle Prüfung, keine Verzögerung, kein Rätselraten. Und damit der Teilnehmer jederzeit weiß, wo sein Beleg steht, gibt es eine transparente Statusanzeige – eingereicht, in Bearbeitung, gutgeschrieben. Reibungslose Prozesse sind die Grundlage jeder Motivation.

Mehr als Punkte sammeln

Neben der Basismechanik haben wir gezielt Zusatzanreize eingebaut, die das Programm lebendig halten: Bonuspunkte für Schulungen und Seminare in der Thomsit Academy, Sonderaktionen für ausgewählte Produkte, ein Freshman-Bonus für neue Teilnehmer und ein Schnupperzugang für Interessenten, die erst mal reinschauen wollen, bevor sie sich registrieren. Das Ergebnis ist ein Programm mit Dramaturgie – eines, das nicht nach dem ersten Monat einschläft, sondern dauerhaft Gründe liefert, dabei zu bleiben.

Wer nicht weiß, dass es dich gibt, kann nicht mitmachen

Ein Loyalitätsprogramm ist nur so stark wie seine Reichweite. Wer Handwerker und Verarbeiter gewinnen will, muss dort präsent sein, wo sie sich aufhalten – und das ist selten nur online. Bei THOMSIT TAKE IT! war die Mehrkanal-Strategie deshalb von Anfang an ein zentrales Element: digitale Kommunikation über Newsletter und die Programm-App, aber ebenso Präsenz auf Fachmessen und Branchenevents, Aufkleber und QR-Codes auf der Verpackung, Informationen am Point of Sale beim Fachhandel und gezielte Ansprache über den Außendienst. Jeder Kanal hat seine eigene Rolle – und erst im Zusammenspiel entsteht die Aufmerksamkeit, die ein Programm zum Laufen bringt. Wer auf einen Kanal setzt und die anderen vernachlässigt, verschenkt Potenzial. Gerade in einer Zielgruppe wie dem Handwerk, die nicht täglich am Rechner sitzt, gilt: Wer gesehen werden will, muss mehrfach auftauchen – im richtigen Moment, am richtigen Ort.

Der Außendienst ist kein Multiplikator – er ist der Zünder

Kein Kanal ist so entscheidend für den Erfolg eines Handwerker-Loyalitätsprogramms wie der Außendienst. Und gleichzeitig ist kein Kanal so anfällig für Reibung. Der Außendienst hat täglich volle Terminkalender, eigene Zielvereinbarungen und – verständlicherweise – den Fokus auf Abschlüsse, nicht auf Programm-Onboarding. Wenn er nicht von Anfang an eingebunden, geschult und motiviert wird, das Programm aktiv zu empfehlen, passiert das Naheliegendste: Er tut es nicht. Nicht aus bösem Willen, sondern weil es nicht in seinen Alltag passt. Das ist eine der häufigsten und folgenreichsten Schwachstellen in der Umsetzung von Loyalitätsprogrammen. Ein Außendienstmitarbeiter, der selbst nicht überzeugt ist – oder dem das Programm zu komplex, zu zeitaufwändig oder zu weit weg von seiner eigenen Incentivierung erscheint – wird es nicht verkaufen. Punkt. Deshalb braucht es neben dem Programm für die Verarbeiter immer auch ein klares Konzept für den Außendienst: verständliche Werkzeuge, die er im Kundengespräch nutzen kann, eine eigene Motivation, das Programm voranzutreiben, und das Gefühl, dass seine Arbeit durch das Programm leichter wird – nicht komplizierter. Wer das unterschätzt, baut ein gutes Programm, das niemand kennt.

Fazit

THOMSIT TAKE IT! zeigt, wie ein Loyalitätsprogramm für das Handwerk funktioniert, wenn man es konsequent von der Zielgruppe her denkt: einfacher Einstieg, saubere Technik im Hintergrund und eine Kommunikation, die die Sprache der Verarbeiter spricht. Der Lieferschein war immer schon Teil des Alltags – jetzt zahlt er sich aus.


Wenn Sie mehr über unsere Denkweise erfahren möchten, schreiben Sie uns: info@bumg.de – oder stöbern Sie weiter auf bubenundmaedchen.de

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