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11 Gründe warum Führungskräfte versagen

Hilfe, mein Chef ist eine Niete! Woran liegt’s?

Wohl jeder hatte in seinem Arbeitsleben vermutlich schon mal einen schwierigen oder gar inkompetenten Chef. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Unerfahrenheit über Furcht vor Ablehnung, Ignoranz bis hin zu Mangel an strategischem Denken. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind solche Chefs nicht nur anstrengend, sondern können zu einem echten Stress-Faktor werden, der alle Motivation und Freude am Job killt. Die Folge: Hohe Mitarbeiterfluktuation, sinkende Rentabilität und im schlechtesten Falle Imageschaden für das Unternehmen. Der Blick auf die häufigsten Ursachen der Führungsfehler zeigt gleichzeitig wertvolle Lösungsansätze für Unternehmen.


Eines gleich vorweg: Es sind keineswegs nur junge Führungskräfte, die durch ihre Unfähigkeit auffallen. Auch vermeintlich gestandene Manager weisen durchaus fachliche und persönliche Defizite auf. Gute Personalführung und regelmäßige Führungskräfte-Trainings sollten Unternehmen also definitiv am Herzen liegen – nicht nur, um ein gutes Betriebsklima zu haben, sondern auch, um das volle Potenzial aller Mitarbeiter zu nutzen.

Nachfolgend eine Checkliste mit den 10 häufigsten Gründen, warum Führungskräfte im Arbeitsalltag scheitern:

Top 1: Mangelnde Führungsexpertise

Gerade jungen Managern fehlt es häufig noch an der notwendigen Erfahrung, um ein Team effektiv zu führen. Hinzu kommt oft die Angst vor Ablehnung beim Treffen unpopulärer Entscheidungen. Die Folge: Strategisch notwenige Maßnahmen werden nicht durchgesetzt, das Projekt scheitert und am Ende sind alle frustriert und die Rentabilität leidet.

Top 2 : Die Angst, nicht mehr geliebt zu werden
Ein zentraler Grund, der viele Führungskräfte davon abhält, unangenehme Entscheidungen zu treffen oder Mitarbeiter zurechtzuweisen ist die Angst, nicht (mehr) von den Mitarbeitern geliebt zu werden. In diesen Fällen liegt ein grundlegendes Missverständnis von der Führungsrolle vor, denn Chefs sollen nicht die Liebe  ihrer Mitarbeiter erreichen wollen, sondern  Respekt und Anerkennung.

Top 3: Keine emotionale Intelligenz

Als Chef muss man nicht nur die Projektziele, sondern auch das Wohlergehen der Mitarbeiter im Auge haben. Dazu gehört ein wertschätzender und motivierender Umgang, der die jeweilige Leistung der Mitarbeiter anerkennt, ihre persönliche Weiterentwicklung fordert und ihnen das Gefühl gibt, ein wichtiger Teil des Team zu sein. Findet das gar nicht oder nur unzureichend statt, sinken Motivation, Engagement und Produktivität.

Top 4: Schwierigkeiten beim Delegieren

Das Loslassen von Kontrolle und die Übertragung von Verantwortung stellen für manche Führungskräfte ein Problem dar – sei es, weil sie Angst davor haben, dass die Mitarbeiter womöglich besser sind als sie, oder weil sie denken, sie allein kennen den richtigen Weg zu Umsetzung. Beides ist Gift für Innovation und Kreativität und hemmt die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Top 5: Kommunikationsprobleme

Ob nun aus Unsicherheit, Inkompetenz oder Ignoranz: Wenn Chefs ihre Erwartungen und die angestrebten Ziele nicht klar und verständlich kommunizieren und die Mitarbeiter mitnehmen oder unkonkretes Feedback geben, dürfen sie sich nicht wundern, wenn ihre Mitarbeiter Schwierigkeiten mit der Umsetzung haben. Klare Ansagen wollen gelernt sein und brauchen manchmal auch den Mut zur Durchsetzung.

Top 6: Probleme bei der Entscheidungsfindung

Führung bedeutet immer auch, die Richtung vorzugeben und Entscheidungen zu treffen – und dafür auch die Verantwortung zu tragen. Und genau davor schrecken manche Führungskräfte zurück. Oft, weil Angst haben, dass sich ihre Entscheidungen langfristig womöglich nicht als richtig erweisen – und so zu negativen Folgen für das Unternehmen, aber auch die eigene Karriere führen können. Für Mitarbeiter ist das entsprechende „Herumgeeiere“ nicht nur nervig, sondern beeinträchtigt auch das Vertrauen in den Chef und das Unternehmen.

Top 7: Unzureichende Konfliktlösungen

Vielfach hapert es nicht nur bei der Kommunikation und Entscheidungsfindung, sondern Chefs haben oft auch Schwierigkeiten beim Umgang mit Konflikten. Sie versuchen, jegliche Konfrontation zu vermeiden, sei es mit Mitarbeitern, Vorgesetzten oder anderen Führungskräften. Dies kann nicht nur zu einer negativen Teamdynamik führen, sondern es hat auch nachhaltige Auswirkungen auf die Arbeitsleistung und Arbeitsqualität. Klare Ansagen und das Setzen von exakten Rahmenbedingungen helfen, Konflikte zu lösen bzw. sie im besten Falle gar nicht erst entstehen zu lassen.

Top 8: Mangel an strategischem Denken

Ein guter Manager strebt nicht nur den kurzfristigen Erfolg an, sondern plant langfristig. Dies bleibt im schnelllebigen Arbeitsalltag aber immer wieder auf der Strecke und der Fokus liegt zu sehr auf den Tagesbetrieb und langfristige strategische Ausrichtungen werden vernachlässigt. Ein Führungsfehler, der sich später für alle bitter bezahlt macht.

Top 9: Keine Flexibilität

Märkte, Trends und Geschäftsanforderungen verändern sich heutzutage sehr schnell und erfordern ein Höchstmaß an Reaktionsgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit, um ein Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Wenn Führungskräfte Schwierigkeiten haben, mit Veränderungen Schritt zu halten und ihre Führungsstrategie entsprechend anzupassen, verliert das Unternehmen schnell wertvollen Boden. Das gilt auch für zu zögerlichen Umgang mit den immer flexibleren Arbeitszeitmodellen wie Homeoffice, Remote Work oder Teilzeit.

Top 10: Fehlende Selbstreflexion

Ein Chef, der nicht in der Lage ist, das eigene Verhalten und die Auswirkungen auf andere selbstkritisch zu reflektieren, wird langfristig scheitern. Nur wer sich selbst hinterfragt und kritikfähig ist, kann zu einem inspirierenden und motivierenden Vorbild für seine Mitarbeiter werden und erfolgreiche (Führungs-)Arbeit leisten.

Top 11: Keine Work-Life-Balance Niemand ist unabkömmlich, auch die vermeintlich wichtigste Führungskraft nicht. Wer nicht zwischendurch mal abschaltet und sich gezielte Auszeiten nimmt, wird am Ende mit nachlassender Leistungsfähigkeit oder gar Burnout belohnt. Und auch ein Vorstand muss nicht 24/7 für das Unternehmen da sein, sondern braucht ein Leben jenseits der Arbeit, damit er dann wieder mit neuem Elan seiner Führungsverantwortung gerecht werden kann.

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