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Loyalitäts-Touchpoint: Code-Scanner im B2B Aftersales

Im B2B Aftersales liegt oft enormes Potenzial brach. Wertschöpfung entsteht oft dort, wo Marken am wenigsten direkten Zugriff haben: im Autohaus, in der Werkstatt, im Service, beim Händler oder im Fachbetrieb. Genau dort wird verkauft, empfohlen, verbaut und nachbestellt.

Die Herausforderung:

Viele Hersteller und Anbieter sehen zwar ihre Abverkäufe, kennen aber die Menschen dahinter kaum. Es fehlen direkte Touchpoints.

Genau an dieser Stelle können Code-Scanner für QR-Codes oder Bar-Codes ein sehr wirksamer Hebel sein.

Der Code als direkter Loyalitäts-Touchpoint.

Wird ein Produkt oder eine Verpackung mit einem QR-Code versehen, kann daraus weit mehr entstehen als eine technische Erfassung. Über eine App scannt der Nutzer den Code einfach mit dem Smartphone und sammelt Punkte. Alternativ kann auch eine manuelle Code-Eingabe vorgesehen werden. Damit wird aus dem Produkt ein auslösender Moment für Interaktion, Motivation und Bindung.

Der Vorteil:

Die Hürde zur Teilnahme ist niedrig. Das Verhalten ist einfach. Der Mechanismus ist im Alltag integrierbar. Genau das ist im Aftersales entscheidend. Programme funktionieren nicht deshalb gut, weil sie theoretisch klug aufgebaut sind. Sie funktionieren dann gut, wenn Menschen sie im Alltag wirklich nutzen.

Warum das im B2B Aftersales besonders relevant ist.

Im Aftersales sind Zielgruppen häufig schwer direkt erreichbar. Service-Mitarbeiter verfügen nicht immer über persönliche E-Mail-Adressen, arbeiten dezentral und bewegen sich in Strukturen, in denen Hersteller nicht automatisch einen direkten Kommunikationskanal haben. Eine App kann hier einen neuen, direkten Zugang schaffen und Kommunikation deutlich einfacher machen.

Gleichzeitig gibt es in vielen Programmen ein strukturelles Problem: Leistung lässt sich nicht immer personenbezogen zuordnen. Verkäufe oder Aktivitäten werden oft auf Händler- oder Betriebsebene sichtbar, aber nicht auf Mitarbeiterebene.

Auch dafür braucht es praktikable Mechaniken. Genau hier zeigen Team- oder Händlerkonten ihre Stärke. Mehrere Mitarbeiter können gemeinsam scannen und auf ein gemeinsames Konto sammeln. Oder Umsätze werden zunächst auf Händlerbasis erfasst und anschließend durch die beteiligten Service-Mitarbeiter den eigenen Konten zugeordnet.

So entsteht ein Modell, das auch in komplexeren Vertriebs- und Servicelogiken sauber funktioniert.

Der eigentliche Wert entsteht nicht beim Scannen selbst, sondern durch das, was danach folgt:

  • eine klare Belohnungslogik
  • sichtbare Leistung
  • attraktive Einlösemöglichkeiten
  • wiederkehrende Kommunikationsimpulse
  • und eine Dramaturgie, die Teilnehmer motiviert, dranzubleiben

Der Code ist in Verbindung mit Incentive-Mechaniken, Kommunikation und einem relevanten Prämiensystem wird daraus ein wirksames Loyalitäts- oder Aftersales-Programm.

Was Unternehmen im B2B Aftersales davon haben

Richtig eingesetzt, schaffen Code- und Scanner-Mechaniken im Aftersales gleich mehrere Effekte:

  • mehr Sichtbarkeit über Aktivität und Teilnahme
  • mehr Nähe zur Zielgruppe im Markt
  • mehr Motivation für Verkäufer, Service-Mitarbeiter oder Fachpartner
  • mehr Bindung durch wiederkehrende Interaktion
  • mehr Steuerbarkeit durch klare Mechaniken und Reporting
  • mehr Performance, weil Verhalten aktiv beeinflusst wird

Gerade in Märkten mit indirekten Vertriebsstrukturen ist das ein relevanter Wettbewerbsvorteil.

Fazit

Die Codes im B2B Aftersales sind weit mehr als ein technisches Feature. Richtig eingesetzt, werden sie zum Türöffner für Loyalität, Aktivierung und messbare Mehrleistung.

Aus einem simplen Scan wird erst dann ein wirksamer Hebel, wenn daraus ein Programm entsteht, das Menschen begeistert, Leistung sichtbar macht und sie zum Mitmachen bewegt.